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  • 1, Innere Stadt

    Ferdinand Georg Waldmüller

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Waldmüller-Denkmal im Wiener Rathauspark. Die Sitzfigur des Malers Ferdinand Georg Waldmüller mit Stift und Skizzenblock in der Hand befindet sich auf einem runden Sockel und wird von zwei Figuren aus seinen Gemälden flankiert (eine junge Frau mit Kind). Das Denkmal aus dem Jahr 1913 stammt von Josef Engelhart. Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865) war einer der bedeutendsten österreichischen Maler in der Biedermeierzeit.

  • 1, Innere Stadt

    Feststiege Naturhistorisches Museum

    1, Innere Stadt · Baudenkmäler

    Die monumentale Feststiege des Naturhistorischen Museums Wien zählt zu den eindrucksvollsten Beispielen der historistischen Innenarchitektur des 19. Jahrhunderts. Das nach Entwürfen von Gottfried Semper und Carl Hasenauer zwischen 1871 und 1881 errichtete Museum wurde am 10. August 1889 von Kaiser Franz Joseph I. feierlich eröffnet. Die prunkvolle Treppenanlage verbindet repräsentative Architektur mit einem umfangreichen künstlerischen Programm, das der Geschichte und Entwicklung der Naturwissenschaften gewidmet ist. Die symmetrisch angeordneten Marmortreppen mit ihren reich verzierten Balustraden führen zu einer von Arkaden umgebenen Galerie. In acht monumentalen Nischen stehen lebensgroße Marmorstatuen bedeutender Gelehrter und Naturforscher. Sie repräsentieren unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und veranschaulichen die Entwicklung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse von der Antike bis ins 19. Jahrhundert. Zu den dargestellten Persönlichkeiten zählt Aristoteles (384–322 v. Chr.), einer der einflussreichsten Philosophen der Antike, der mit seinen Untersuchungen zur Tierwelt und Natur grundlegende Beiträge zur frühen Biologie leistete. Johannes Kepler (1571–1630) revolutionierte mit seinen drei Gesetzen der Planetenbewegung das astronomische Weltbild. Isaac Newton (1643–1727) schuf mit seinen Bewegungsgesetzen und dem Gravitationsgesetz wesentliche Grundlagen der klassischen Physik. Carl von Linné (1707–1778) entwickelte die binäre Nomenklatur und legte damit das Fundament der modernen biologischen Systematik. Weitere Statuen zeigen Abraham Gottlob Werner (1749–1817), einen bedeutenden Mineralogen und Wegbereiter der wissenschaftlichen Geologie, sowie Georges Cuvier (1769–1832), der als Begründer der vergleichenden Anatomie und einer der Pioniere der Paläontologie gilt. Jöns Jakob Berzelius (1779–1848) trug wesentlich zur Entwicklung der modernen Chemie bei und führte die bis heute gebräuchliche chemische Symbolschreibweise ein. Alexander von Humboldt (1769–1859) schließlich verkörpert als Naturforscher, Forschungsreisender und Mitbegründer der physischen Geografie die umfassende Erforschung der Natur und ihrer Zusammenhänge. Die Marmorstatuen wurden von namhaften Bildhauern der Wiener Ringstraßenzeit geschaffen, darunter Karl Kundmann, Caspar von Zumbusch und Rudolf Weyr. Gemeinsam bilden die acht Forscherfiguren eine steinerne Ehrengalerie der Naturwissenschaften. Den künstlerischen Höhepunkt des Stiegenhauses bildet das monumentale Deckengemälde „Der Kreislauf des Lebens“ von Hans Canon, entstanden 1884/85. Die vielgestaltige allegorische Komposition thematisiert die Entstehung, Entwicklung und Vergänglichkeit des Lebens sowie das menschliche Streben nach Wissen, Reichtum, Ruhm und Macht. Eine geheimnisvolle Sphinx verkörpert die ungelösten Rätsel der Natur, während die Sanduhr als Sinnbild der verrinnenden Zeit an die Vergänglichkeit allen Lebens erinnert. Die Darstellung verbindet philosophische Gedanken mit einer dramatischen, an die barocke Deckenmalerei erinnernden Bildsprache. Zwölf halbkreisförmige Lünettenbilder, ebenfalls von Hans Canon, ergänzen das zentrale Deckengemälde. Sie zeigen allegorische Darstellungen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen. Dazu zählen Philosophie und Induktion, Astronomie, Industrie, Zoologie, Erdmagnetismus und Vulkanismus, Botanik, Mineralogie, Geologie, vergleichende Anatomie, Chemie, Physik und Mathematik sowie die Tier- und Pflanzengeografie. Die Wissenschaften werden überwiegend durch idealisierte menschliche Figuren dargestellt, deren Attribute auf die jeweiligen Forschungsgebiete verweisen. Während die Marmorstatuen bedeutende Wissenschaftler ehren, verkörpern die Lünettenbilder die wissenschaftlichen Disziplinen selbst. Die kunstvollen Wand- und Gewölbemalereien werden dem Wiener Dekorationsmaler Adolf Falkenstein zugeschrieben. Ihre an antiken und pompejanischen Vorbildern orientierten Ornamente bestehen aus floralen Motiven, geometrischen Verzierungen, architektonischen Scheinrahmungen und dekorativen Bildfeldern. Zusammen mit den polierten Wandverkleidungen aus Gipsmarmor, den profilierten Gesimsen, plastischen Reliefs und vergoldeten Architekturdetails entsteht eine reichhaltige und harmonische Raumgestaltung. Die Feststiege ist damit weit mehr als ein repräsentativer Zugang zu den naturhistorischen Sammlungen. Ihre Architektur, Skulpturen und Gemälde bilden ein aufeinander abgestimmtes Gesamtkunstwerk, das den wissenschaftlichen Fortschritt und die Erforschung der Natur würdigt. Sie veranschaulicht zugleich das Bildungsverständnis des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in dem Wissenschaft, Kunst und Architektur als Ausdruck menschlicher Erkenntnis und kultureller Entwicklung miteinander verbunden wurden.

  • 1, Innere Stadt

    Fischer von Erlach

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Fischer-von-Erlach-Denkmal am Rathausplatz. Die Statue von Fischer von Erlach stammt aus dem Jahr 1867. Der Bildhauer Josef Cesar stellt Erlach mit einem Plan in der Hand dar. Bis 1897 befand sich die Statue auf der Elisabethbrücke. Johann Bernhard Fischer, seit 1696 Fischer von Erlach (1656-1723), war ein österreichischer Architekt des Barocks. Fischer lernte das Handwerk des Bildhauers von seinem Vater, dem aus Grazer Johann Baptist Fischer. 1688 kam er nach Wien und wurde Lehrer des jungen Thronfolgers Josef. Für das Kaiserhaus entwarf er 1688 einen visionären Idealplan für Schönbrunn. Nach diversen Umbauten sind aber nur mehr Fragmente erhalten. Zwischen 1693 und 1699 baute er im Fürsterzbistum Salzburg fünf Kirchen. 1698 begann er mit dem ersten Bauabschnitt des Stadtpalais von Prinz Eugen. 1715 gewann er die Ausschreibung zum Bau der Karlskirche, das als sein Hauptwerk gilt. Im Jahr 1875 wurden in Wien-Favoriten die Erlachgasse und der Erlachplatz nach dem Architekten benannt.

  • 1, Innere Stadt

    Flussgott Drau

    1, Innere Stadt · Profane Kunst

    Personifikation des Flusses Drau seitlich vom Palmenhaus im Wiener Burggarten. Die Skulptur aus Carrara Marmor stammt vom Danubisbrunnen (Albrechtsbrunnen) der in den Jahren 1864 bis 1869 errichtet wurde.

  • 1, Innere Stadt

    Flussgott Inn

    1, Innere Stadt · Profane Kunst

    Flussgott Inn im Burggarten Wien. Die Skulptur stammt vom Danubisbrunnen (Albrechtsbrunnen) der in den Jahren 1864 bis 1869 errichtet wurde. Der Brunnen wurde von Moritz von Löhr entworfen, die Skulpturen aus Carrara Marmor stammen von Johann Meixner. Die 12 Skulpturen stellten die Donau und ihre bedeutenden, den Machtbereich der Habsburgermonarchie symbolisierenden Nebenflüsse dar. Am 12. März 1945 wurde die Brunnenanlage durch Bomben schwer beschädigt und nach dem Zweiten Weltkrieg verkleinert. Die allegorischen Darstellungen der Flüsse Enns, Mur, Raab, Salzach und Traun gelangten in den Schlosspark von Wieselburg an der Erlauf, die Drau kam nach Greifenburg an der Drau und der Inn nach Wiener Neustadt. Die March ist verschollen. Die Mauernischen, in denen sie aufgestellt waren, wurden zugemauert. Um den Brunnen restaurieren zu können, bemühte sich die Stadt Wien um die Rückgabe der Figuren, die Figur der March wurde durch eine Kopie ersetzt. Im Zuge der Neugestaltung des Eingangsbereiches der Albertina, wurde der Inn in und die Drau in den Burggarten versetzt.

  • 1, Innere Stadt

    Franz I. Stephan

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Kaiser-Franz-I.-Stephan-von-Lothringen-Denkmal im Wiener Burggarten. Auf einem rechteckigen Sockel steht das Reiterstandbild Franz Stephans mit Vliesorden und Stab aus Blei. Das Denkmal von Balthasar Ferdinand Moll stammt aus dem Jahr 1781. Am Sockel die Inschrift: Divi Francisci I. Romanorum imperatoris statuae Franciscus I. Austriae imperator avi optimi maximi memoriam veneratus hunc locum optavit, ut in suorum conspectu semper esset MDCCCXIX.

  • 1, Innere Stadt

    Franz Lehár

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Büste des Komponisten Franz Lehár (1870-1948) als Teil des Lehár-Denkamls im Stadtpark im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal stammt von Franz Coufal und wurde im Jahr 1980 enthüllt.

  • 1, Innere Stadt

    Franz Schubert

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Schubertdenkmal im Stadtpark im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal zeigt den Komponist Franz Schubert sitzend mit Notenheft und Bleistift (nicht mehr vorhanden). Am Sockel befinden sich drei allegorische Reliefs. An der Vorderseite die musikalische Phantasie, links Instrumentalmusik und rechts Vokalmusik. Der Sockel stammt von Theophil Hansen, die Steinfigur von Carl Kundmann. Das Denkmal wurde vom Wiener Männergesangsverein gestiftet und am 15. Mai 1872 enthüllt. Inschriften: Vorderseite Sockel: "FRANZ SCHUBERT / SEINEM ANDENKEN / DER WIENER MAENNERGESANGS-VEREIN / MDCCCLXXII." Rückseite Sockel: "geboren zu Wien am XXXI. Jänner MDCCXCVII / gestorben zu Wien XIX. November MDCCCXXVIII" Franz Peter Schubert (1797-1828) war ein österreichischer Komponist. Trotz seines kurzen Lebens schuf er über 600 Lieder, 12 Sinfonien, 9 Ouvertüren und zahlreiche Chorlieder und Bühnenwerke.

  • 1, Innere Stadt

    Franz von Assisi

    1, Innere Stadt · Religiöse Kleindenkmäler

    Bronzestatue des Franz von Assisi neben der Wiener Minoritenkirche. Franz von Assisi war der Gründer des Franziskanerordens und wird als Heiliger verehrt.

  • 1, Innere Stadt

    Franz Xaver Gabelsberger

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Büste von Franz Xaver Gabelsberger am Schmerlingplatz im Ersten Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal stammt von Rudolf Schmidt und wurde im Jahr 1966 enthüllt. Franz Xaver Gabelsberger (1789-1849) war ein deutscher Stenograf. Mit der Gabelsberger-Kurzschrift war er der Erfinder eines kursiven Kurzschriftsystems.

  • 1, Innere Stadt

    Friedrich von Amerling

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Büste Friedrich von Amerling im Stadtpark im Ersten Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal aus dem Jahr 1902 stammt von Johannes Benk. Friedrich Ritter von Amerling (1803-1887) war ein österreichischer Maler. Neben Ferdinand Georg Waldmüller war Amerling einer der angesehensten österreichischen Porträtmaler des 19. Jahrhunderts.

  • 1, Innere Stadt

    Friedrich von Schmidt

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Denkmal für Freiherr Friedrich von Schmidt im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal von Edmund Hofmann von Aspernburg und Julius Deininger wurde im Mai 1896 enthüllt und erinnert an den Erbauer des Wiener Rathauses. Ursprünglich stand die Statue auf einem Postament und war zu beiden Seiten von Balustraden flankiert. Nach mehrmaligen Versetzen des Denkmals blieb nur mehr die 3,3 Meter hohe Statue sowie der obere Teil des Postamens erhalten. Friedrich Wilhelm Schmidt (1825-1891) war ein deutsch-österreichischer Architekt der Ringstraßenzeit, der den neugotischen Stil etablierte. Er war Ehrenbürger der Stadt Wien und durfte sich ab 1886 Friedrich Freiherr von Schmidt nennen. Er schuf unter anderen das erste neugotische Wohnhaus in Köln, ettliche Kirchen vor allem in Deutschland und Österreich.

  • 1, Innere Stadt

    Gedenktafel

    1, Innere Stadt · Profane Kunst

    Gedenktafel am Haus in der Sonnenfelsgasse 19 im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Halbrelief zeigt einen Studierenden mit aufgeschlagenem Buch. Darunter die Inschrift "Dieses Haus diente einst der Universität als Amtsgebäude. Hohe Schule und Studenten gaben dem Stubeviertel das Gepräge". Das Haus aus dem 14. Jahrhundert hatte verschiedene Institutionen beherbergt. Anfänglich wurde hier Holz verkauft. Zwecks Unterbringung des Konsortiums, der Kanzlei und des Archivs der Universität wurde 1626 das Gebäude angekauft und umgebaut. 1721 wurde das Haus renoviert. Bis zur Eröffnung des Universitätsgebäudes am Ring (1884) stand die Sonnenfelsgasse 19 dem akademischen Senat, der Rektorats- und Pedellenkanzlei, sowie dem Universitätskarzer zur Verfügung.

  • 1, Innere Stadt

    Georg Coch

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Georg-Coch-Denkmal im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal von Hans Scherpe wurde 1913 enthüllt. Georg Coch (1842-1890) war ein Ökonom und Bankier und Begründer der Österreichischen Postsparkasse. Er erhielt im Jahr 1880 vom österreichischen Handelsminister den Auftrag, das ausländische Postsparkassenwesen auf seine Durchführbarkeit in Österreich zu untersuchen. Er reiste nach England um ein System zu entwerfen, das imstande war, ein Zentralinstitut mit externen Sammelstellen zu verknüpfen. Coch analysierte die Betriebsabläufe bis in alle Einzelheiten und plante deren Einführung in Österreich. Er studierte auch die Abläufe in Belgien, Holland und Frankreich ein. Seine Analysen waren Voraussetzung für die Eröffnung des k.k. Postsparcassen-Amt in Österreich am 12. Jänner 1883. In nur sieben Wochen waren bereits 200.000 Konten eingerichtet, was einen großen Erfolg darstellte.

  • 1, Innere Stadt

    Georg Raphael Donner

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Georg-Raphael-Donner-Denkmal neben der Lothringerstraße im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Bronzestandbild zeigt den Bildhauer mit dem Modell der Statue der Providentia des Donnerbrunnens. Das Denkmal aus dem Jahr 1906 stammt von Richard Kauffungen. Georg Raphael Donner (1693-1741) war ein österreichischer Bildhauer und Medailleur. Er gilt neben Balthasar Permoser als der bedeutendste mitteleuropäische Bildhauer seiner Zeit. Den zweiten Vornamen Raphael legte sich Donner in Bewunderung für den italienischen Maler Raffael und die römische Antike zu. Aus einer Zimmermannsfamilie stammend, wurde Donner ursprünglich zum Goldschmied ausgebildet. Um 1707 trat er eine Bildhauerlehre bei Giovanni Giuliani an, der ihm den Zugang zur Sammlung der Fürsten von Liechtenstein ermöglichte, die einen entscheidenden künstlerischen Einfluss darstellte. Für Zeitgenossen erstaunlich war die Tatsache, dass er seine Meisterschaft ohne Studienreise nach Italien erlangen konnte.

  • 1, Innere Stadt

    Gottfried Ephraim Lessing

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Gottfried Ephraim Lessing-Denkmal am Judenplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Die Idee ein Lessingdenkmal zu schaffen, stammt bereits aus dem Jahr 1910. Bis zur Ausführung dauerte es weitere 25 Jahre. An 15. Juni 1935 wurde das von Siegfried Charoux errichtete Denkmal feierlich enthüllt. Im Jahr 1939 wurde das Denkmal von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und 1940 für Rüstungszwecke eingeschmolzen. Am 28. Mai 1968 wurde ein neues Lessingdenkmal vom selben Künstler entworfen und bei der Ruprechtskirche am Franz-Josefs-Kai enthüllt. Im Jahr 1981 erhielt das Denkmal seinen ursprünglichen Standort am Judenplatz. Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) war ein bedeutender Dichter. Mit seinen Dramen und theoretischen Schriften, die vor allem den Toleranzgedanken in den Vordergrund rücken, hat er der weiteren Entwicklung des Theaters einen wesentlichen Weg geebnet und die Wirkung von Literatur nachhaltig beeinflusst.

  • 1, Innere Stadt

    Graf Salm

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Statue von Niklas Graf Salm am Rathhausplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Der Graf ist in Rüstung mit Helm zu Füßen dargestellt. Das Denkmal aus dem Jahr 1867 stammt von Matthias Purkarthofer und befand sich bis 1897 auf der Elisabethbrücke. Niklas Graf von Salm (1459-1530) war ein Feldherr der Renaissance. Sein wichtigster Erfolg war die Verteidigung der kaiserlichen Hauptstadt Wien gegen die türkische Belagerung von 1529. Er war einer der Befehlshaber zu Beginn des Ersten österreichischen Türkenkrieges. 1529 organisierte er bei der ersten Wiener Türkenbelagerung die erfolgreiche Verteidigung der Stadt, wofür er im gleichen Jahr mit der reichsunmittelbaren Grafschaft Neuburg belehnt wurde. Die Folgen einer bei der Verteidigung der Stadt erlittenen Verletzung durch einen herabfallenden Stein, aber auch die Strapazen, die er während seiner langen Soldatenlaufbahn durchgemacht hatte, führten schließlich 1530 zu seinem Tod.

  • 1, Innere Stadt

    Greif

    1, Innere Stadt · Profane Kunst

    Greif mit dem Wappen von Wien bei der Salztorbrücke im 1. Wiener Gemeindebezirk. Die Bronzeskulptur ist eine von vier, die an der im Jahr 1945 zerstörten Stephaniebrücke stand. Seit dem Jahr 1983 thront der Greif auf einem Steinsockel mit der Inschrift: Dieser Greif wurde 1983 wieder errichtet zur Erinnerung an die Stephaniebrücke 1886-1920 und die erste Salztorbrücke bis 1945. Die Stadt Wien. Der Greif ist ein mythisches Mischwesen aus löwenartigem Körper und dem Kopf eines Raubvogels. Charakteristisch ist der lange Schnabel, die spitzen Ohren und die Flügel.

  • 1, Innere Stadt

    Greif

    1, Innere Stadt · Profane Kunst

    Greif auf dem Sockel eines Flaggenmastes vor dem Parlament in Wien.

  • 1, Innere Stadt

    Grillparzer-Denkmal

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Grillparzer-Denkmal im Wiener Volksgarten. Das Denkmal wurde am 23. Mai 1889, 17 Jahre nach Grillparzers Tod, enthüllt. Es besteht aus einer überlebensgroßen Sitzfigur Franz Grillparzers von Carl Kundmann. Die halbelliptische Wand hinter dem Denkmal trägt Reliefs mit Darstellungen aus bekannten Dramen des Dichters: Von links nach rechts Die Ahnfrau, Der Traum ein Leben, König Ottokars Glück und Ende, Sappho, Medea und Des Meeres und der Liebe Wellen. Alle Reliefs wurden vom Bildhauer Rudolf Weyr gestaltet.

  • 1, Innere Stadt

    Hannaken-Brunnen

    1, Innere Stadt · Brunnen

    Hannaken-Brunnen im 1. Wiener Gemeindebezirk aus dem Jahr 1937. Der Brunnen wurde im Zuge der Erbauung des Steigenaufganges vom Tiefen Graben zur Kirche Maria am Gestade errichtet und stammt von Rudolf Schmidt. Das achteckige Brunnenbecken, der Sockel und die Figurengruppe bestehen aus Lindabrunner Konglomerat. Die Figurengruppe besteht aus drei Menschen, einem Hund, einem Krug und Blattranken. Als Wasserspeier befindet sich an jeder Seite des Sockels je ein Fischkopf. Die Gestaltung des Hannaken-Brunnen bezieht sich auf die Geschichte des so genannten Hannakenkönigs, ein aus der ostmährischen Hanna stammenden Baders (Ärtze der kleinen Leute, die sich ein Studium nicht leisten konnten). Dieser soll im Dunklen der Nacht Passanten absichtlich zu Sturz gebracht haben, um anschließend Geld mit ihrer Behandlung zu verdienen.

  • 1, Innere Stadt

    Hans Canon

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Denkmal für den Maler Hans Canon im Stadtpark Wien. Zwanzig Jahre nach seinem Tod wurde am 27. Oktober 1905 das Denkmal enthüllt. Es zeigt den Künstler in einem Gewand, das für seine Erscheinung charakteristisch war. Hans Canon (1829–1885), mit bürgerlichem Namen Johann Strašiřipka, war ein österreichischer Maler. Als Historien- und Porträtmaler des Historismus prägte er die Kunst der Ringstraßenzeit und war ein Zeitgenosse von Hans Makart. Sein Stil orientierte sich stark an den alten Meistern, insbesondere an Peter Paul Rubens und Tizian. Neben seinen Ölgemälden schuf Canon auch zahlreiche monumentale Werke an öffentlichen Bauten der Ringstraßenepoche. Berühmt wurde er vor allem durch sein letztes Werk – das Deckengemälde im Stiegenhaus des Naturhistorischen Museums in Wien.

  • 1, Innere Stadt

    Heiligenkreuzerhof

    1, Innere Stadt · Sakralbauten

    Tor zur Universität für angewandte Kunst Wien als Teil des Heiligenkreuzerhofs. Der Heiligenkreuzerhof ist ein Hofensemble in der Wiener Innenstadt. Er liegt zwischen Schönlaterngasse und Grashofgasse und ist heute von einem Komplex aus Stiftshof, Prälatur, Kapelle und Zinshaus umgeben. Der Heiligenkreuzerhof wird vielfach als das älteste Zinshaus Wiens bezeichnet. Er wurde im 12./13. Jahrhundert errichtet und gehört seit dieser Zeit dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz. Aus dieser Zeit stammen noch die mittelalterlichen Kellergewölbe. 1587 erfolgten Steinmetzarbeiten durch italienische Meister. Ein Großteil des Hofs, die Kapelle und der Prälatenhof wurden jedoch im Barock demoliert und im Auftrag der Äbte des Klosters Heiligenkreuz von 1659 bis 1676 neu errichtet. Sein heutiges Aussehen erhielt der Hof erst nach weiteren Umbauten 1769–1771, aus dieser Zeit stammen auch die Fassaden.

  • 1, Innere Stadt

    Heinrich Jasomirgott

    1, Innere Stadt · Personendenkmäler

    Statue von Herzog Heinrich II., genannt Jasomirgott, am Platz vor dem Rathaus in Wien. Das Denkmal aus dem Jahr 1867 stammt von Franz Melnitzky und befand sich bis zum Jahr 1897 auf der Elisabethbrücke. Heinrich II. (1107-1177) stammt aus dem Geschlecht der Babenberger war Pfalzgraf bei Rhein (1140–1141), Markgraf von Österreich (1141–1156), Herzog von Bayern (1143–1156) und Herzog von Österreich (1156–1177). Er war ein Sohn des Markgrafen Leopold III. und der Salierin Agnes von Waiblingen, Tochter Kaiser Heinrichs IV. und Schwester Kaiser Heinrichs V.