764 Treffer
73–96 von 764 · Seite 4 von 32
-
Leopold Figl
Das Leopold-Figl-Denkmal am Minoritenplatz in Wien wurde 1973 errichtet. Es besteht aus einer abstrakten Metallstele, im unteren Bereich befindet sich die Büste von Figl. Auf der Stele befinden sich die Inschriften: Leopold Figl 1902-1965, Landeshauptmann von Niederösterreich, Außenminister, Bundeskanzler von Österreich, Präsident des Nationalrates. Das Denkmal wurde von Franz Anton Coufal, Sepp Kais und Josef Obermoser entworfen und in Anwesenheit von Bruno Kreisky und Andreas Mauter eröffnet. Leopold Figl war der erste Bundeskanzler Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Außenminister war er an den Verhandlungen über den österreichischen Staatsvertrag beteiligt, den er 1955 für Österreich unterzeichnete.
-
Liebenberg-Denkmal
Das Liebenberg-Denkmal befindet sich im 1. Wiener Gemeindebezirk, gegenüber dem Hauptgebäude der Universität Wien. Es ehrt Johann Andreas von Liebenberg, der von 1680 bis 1683 als Bürgermeister der Stadt Wien amtierte. Bereits 1679 erlangte Liebenberg große Anerkennung für seine Verdienste bei der Bekämpfung einer Pestepidemie. Seine größte Errungenschaft stellte jedoch sein Einsatz während der Zweiten Wiener Türkenbelagerung im Jahr 1683 dar. In dieser kritischen Phase leitete er die Verteidigungsarbeiten und organisierte eine Bürgerwehr, wodurch er maßgeblich dazu beitrug, den Durchhaltewillen der Bevölkerung zu stärken. Tragischerweise erlebte Liebenberg den entscheidenden Sieg über die Türken nicht mehr, da er zwei Tage vor der entscheidenden Schlacht des Entsatzheeres verstarb. Das Denkmal würdigt ihn daher als Symbol des Sieges über die Türken. Das Denkmal besteht aus einem gestuften Sockel, auf dem ein 9 Meter hoher Obelisk aus Stein emporragt. Vor dem Sockel liegt ein lebensgroßer, aus Bronze gefertigter Löwe. Zur Ringstraße hin halten zwei bronzene Putten ein vergoldetes Porträtmedaillon von Liebenberg. Auf der Rückseite befindet sich eine bronzene Kartusche mit einem Doppeladler. Der Obelisk wird von der vergoldeten Figur der Siegesgöttin Victoria gekrönt. Zudem ist auf der Rückseite des Obelisken eine Tafel mit einer Inschrift angebracht.
-
Löwe
Aufrecht sitzender Löwe vor der Nationalbibliothek Wien. Der Löwe aus braunem Sandstein von Horitz in Tschechien hält mit einer Pfote eine Wappenkartusche. Die insgesamt vier Löwen vor dem Eingang wurden von Fritz Zerritsch geschaffen.
-
Löwe
Löwe am Eingang des Justizpalastes in Wien. Die Skulptur um 1880 stammt von Emanuel Pendl. Der Justizpalast wurde von 1875 bis 1881 im Stil der Neorenaissance erbaut. Heute befinden sich darin der Oberste Gerichtshof, die Generalprokuratur, das Oberlandesgericht Wien, die Oberstaatsanwaltschaft Wien und das Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien.
-
Löwe
Ein weiterer Löwe vor der Nationalbibliothek Wien. Das Tier hält mit einer Pfote eine Wappenkartusche. Die Statue stammt von Fritz Zerritsch.
-
Löwenkopf
An der Umrandung des Schmetterlinghauses befindet sich eine Steinvase. Der Sockel wird von einem Löwenkopf verziert.
-
Ludwig van Beethoven
Die Bronzefigur von Ludwig van Beethoven ist Teil des Beethoven-Denkmals in Wien. Das Denkmal wurde am 1. Mai 1880 feierlich enthüllt und ist dem deutschen Komponisten, der lange Zeit in Wien arbeitete, gewidmet. Der Bildhauer Caspar von Zumbusch realisierte das Denkmal, die Figuren wurden von Carl Turbain den Älteren gegossen.
-
Ludwig Zamenhof
Lazarus-Ludwig-Zamenhof-Denkmal am Karlsplatz. Die Büste aus dem Jahr 1958 stammt von Josef Müller-Weidler und steht auf einem Steinsockel mit der Inschrift: Dr. Ludwig Zamenhof autoro de la internacia lingvo ESPERANTO Esperanto Museum Wien – Hofburg. Ludwik Lejzer Zamenhof (1859-1917) war ein russischer Augenarzt. Er begründete 1887 unter dem Pseudonym Doktoro Esperanto die Sprache Esperanto. Bereits als Kind fiel die Begeisterung auf Fremdsprachen. In jungen Jahren beherrschte er unzählige Sprachen. Um der zerstrittenen Menschheit ein neutrales Instrument zu liefern, träumte er von einer neuen, leicht zu erlernenden Sprache.
-
Lueger-Denkmal
Das Lueger-Denkmal wurde 1926 nach Entwürfen des Bildhauers Josef Müllner auf dem Dr.-Karl-Lueger-Platz in Wien errichtet, der im selben Jahr zu Ehren Luegers umbenannt wurde. Bereits während seiner Amtszeit hatte Karl Lueger die Umbenennung des Platzes initiiert und damit den Standort für sein späteres Denkmal festgelegt. Die Enthüllung des Ehrenmals erfolgte am 19. September 1926. Das Denkmal besteht aus drei Stufenkränzen mit einem über zehn Meter breiten Sockel. Darauf erhebt sich ein rundes, dreistufiges Podest mit vier szenischen Reliefs. Ein weiteres, oktagonales Podest trägt den in Gold verzierten Namen „LUEGER“ und wird von vier allegorischen Figuren flankiert. Diese stellen einen Arbeiter, einen Greis, eine Mutter mit Kindern und einen Landarbeiter dar, die verschiedene kommunale Errungenschaften symbolisieren. Gekrönt wird das Ehrenmal von einer 4,5 Meter hohen Bronze Luegers, die ihn in einer Geste des Redens zeigt. Das Denkmal, aus rosa Untersberger Marmor gefertigt, steht seit Jahren in der Kritik, da Lueger für seinen Antisemitismus und Müllner für seine deutschnationale Gesinnung bekannt sind. Im Mai 2020 wurde es mit „Schande“-Schriftzügen und Farbe beschmiert.
-
Maaaaash!
Das Kunstwerk „Maaaaash!“ (2026) von Folke Köbberling ist eine ungewöhnliche Skulptur im öffentlichen Raum Wiens, die auf den ersten Blick wie ein luxuriöses SUV erscheint. Tatsächlich handelt es sich um eine detailgetreue 1:1-Nachbildung eines Geländewagens – jedoch nicht aus Metall, sondern aus einem speziell entwickelten, biologisch abbaubaren Verbundmaterial. Die Skulptur ist bewusst den Witterungseinflüssen ausgesetzt und beginnt im Laufe der Zeit zu zerfallen. Während echte Autos den Stadtraum oft dauerhaft dominieren, verwandelt sich dieses Objekt langsam in etwas völlig anderes: Es bietet Lebensraum für Pflanzen und Mikroorganismen und wird Teil eines natürlichen Kreislaufs. Inhaltlich versteht sich das Werk als kritische Auseinandersetzung mit der Autokultur und ihrem Einfluss auf urbane Räume. Köbberling thematisiert den zunehmenden Platzverbrauch durch immer größere Fahrzeuge sowie die Versiegelung von Flächen in Städten. „Maaaaash!“ stellt damit die Frage, wie widersprüchlich unser Umgang mit Ressourcen ist, gerade im Kontext der Klimakrise. Indem das Symbol für Status und Mobilität allmählich zerfällt, entsteht ein poetischer Gegenentwurf: ein Objekt, das nicht Besitz und Dauerhaftigkeit repräsentiert, sondern Wandel, Vergänglichkeit und Rückführung in die Natur. Eingebettet ist die Arbeit in die Klima Biennale Wien 2026, ein stadtweites Festival, das sich künstlerisch mit den Herausforderungen des Klimawandels auseinandersetzt. Die Biennale verbindet Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft und bringt zahlreiche Installationen direkt in den öffentlichen Raum. „Maaaaash!“ ist dafür ein prägnantes Beispiel, denn es verändert die Wahrnehmung eines alltäglichen Gegenstands und regt zum Nachdenken über die Zukunft unserer Städte an. So wird die Skulptur nicht nur zum Kunstobjekt, sondern auch zum Impulsgeber für eine kritischere Betrachtung unseres Lebensstils.
-
Mahnmal
Mahnmal gegen Krieg und Faschismus am Helmut-Zilk-Platz in Wien. Das Denkmal von Alred Hrdlicka besteht aus mehreren Elementen. Das "Tor der Gewalt" thematisiert in der linken Skulptur, "Hinterlandsfront", die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung in Konzentrationslagern und Gefängnissen, in der rechten Figurengruppe wird der Tod der Soldaten an der Front dargestellt. Mit der Figur des "straßenwaschenden Juden" symbolisierte Hrdlicka die antisemitische Gewalt in Wien im März 1938, als Jüdinnen und Juden von Nationalsozialisten gezwungen wurden, mit Bürsten die Straßen von pro-österreichischen Parolen zu reinigen. Die Figur "Orpheus betritt den Hades" bezog Hrdlicka auf die Bombenopfer in den Kellern des Philipphofs (ehemaliges Gebäude an dieser Stelle). Den Abschluss des Ensembles bildet der "Stein der Republik" (nicht im 3D-Modell).
-
Marc-Anton-Monument
3D-Modell des Marc-Anton-Monuments neben dem Secessionsgebäude im 1. Wiener Gemeindebezirk. Die Bronze-Großplastik aus den Jahren 1899/1900 stammt von Arthur Strasser, der sein Werk für die Pariser Weltausstellung 1900 geschaffen hat. Sie zeigt den römischen Feldherrn und Politiker Marcus Antonius, bequem zurückgelehnt in einem Triumphwagen. Antonius ist mit einer Tunika bekleidet und hat quer über dem Leib eine Toga liegen. Der Wagen wird von einem Löwengespann aus einem männlichen Löwen in der Mitte und zwei Löwinnen gezogen. Neben dem Wagen befindet sich eine geführte Löwin, die sich mit geschlossenen Augen an den Wagen anschmiegt. Bei einer Bombardierung von Wien am 7. Februar 1945 wurde sie von Bombensplittern durchlöchert und im Jahr 1956 wieder hergestellt.
-
Maria-Theresia-Denkmal
Das Maria-Theresia-Denkmal in Wien ist eines der bedeutendsten Denkmäler Österreichs und steht zentral auf dem Maria-Theresien-Platz zwischen der Hofburg und dem MuseumsQuartier. Es wurde 1888 enthüllt, um die Habsburger Herrscherin Maria Theresia (1717–1780) zu ehren, die als eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte gilt. Entworfen wurde es von den Architekten Carl von Hasenauer und Gottfried Semper, während die monumentalen Skulpturen vom Bildhauer Kaspar von Zumbusch geschaffen wurden. Das Denkmal beeindruckt durch seine imposanten Dimensionen und kunstvolle Gestaltung. Mit einer Gesamthöhe von etwa 19 Metern dominiert es den Platz. Die zentrale Figur, Maria Theresia, sitzt auf einem erhöhten Thron und hält ein Zepter sowie eine Urkunde, die ihre Macht und Weisheit symbolisieren. Umgeben ist sie von 24 Bronzefiguren, die wichtige Persönlichkeiten ihrer Zeit darstellen, darunter ihre Berater Wenzel Anton von Kaunitz und Gerard van Swieten. Vier Reiterstatuen symbolisieren bedeutende Feldherren, während allegorische Darstellungen auf die politischen und kulturellen Errungenschaften ihrer Herrschaft hinweisen. Das Denkmal besteht aus Bronze für die Skulpturen und Marmor für den Sockel, wobei es insgesamt etwa 44 Tonnen wiegt. Die Errichtung dauerte von 1874 bis 1888, insgesamt 14 Jahre, da sowohl die Planung als auch die Ausführung durch die Detailfülle äußerst aufwendig waren. Die Grundfläche des Denkmals beträgt etwa 632 Quadratmeter, und es ist von einer achteckigen Plattform umgeben. Besonders bemerkenswert ist die harmonische Einbettung in den Maria-Theresien-Platz, der durch symmetrische Grünflächen und die flankierenden Gebäude des Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museums architektonisch hervorgehoben wird. Das Maria-Theresia-Denkmal ist nicht nur ein touristisches Highlight, sondern auch ein Symbol für die Errungenschaften der Kaiserin, die als erste Frau auf dem Habsburger Thron das Reich modernisierte und Reformen vorantrieb.
-
Minervabrunnen
Teil des Minervabrunnens am Stubenring in der Inneren Stadt von Wien. Der Wandbrunnen hat ein muschelförmiges Wasserbecken aus weißem Karstmarmor, das von einem als Kopfmaske gestalteten Wasserspeier befüllt wird. Über der steinernen Wandverkleidung des Minervabrunnens befindet sich ein Glasmosaikbild der Göttin Minerva mit Stab und Eule. Der Minervabrunnen wurde für die Kunsthalle der Wiener Weltausstellung im Jahr 1873 geschaffen.
-
Ministerienbrunnen
Ministerienbrunnen aus dem Jahr 1913 von Ludwig Baumann im 1. Wiener Gemeindebezirk. Der Brunnen besteht aus einem Stufensockel und Kleeblattbecken, darin ein Vierkantsockel mit vier Wasserspeier in Form von Löwenköpfen. Über dem korinthischem Kapitell ein gekrönter Doppeladler als Abschluss. Der Brunnen wurde im Zuge der Errichtung des neuen Kriegsministeriums (heute Regierungsgebäude) beziehungsweise der Versetzung des Radetzkydenkmals errichtet. Damals wurde das Gebäude nur vom k.u.k. Kriegsministerium genutzt. Die Bezeichnung Ministerienbrunnen dürfte aufgekommen sein, seit das Gebäude nach 1918 mehreren Bundesministerien als Sitz dient.
-
Moses
Statue des Moses auf dem gleichnamigen Brunnen im 1. Wiener Gemeindebezirk. Die Statue aus dem Jahr 1798 stammt von Johann Martin Fischer.
-
Mosesbrunnen
Mosesbrunnen am Franziskanerplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das aus Kaiserstein gefertigte Brunnenbecken stand ursprünglich im Hof eines benachbarten Hauses. Nach der Übertragung an den heutigen Platz im Jahr 1798 wurde eine Moses-Statue von Johann Martin Fischer aufgesetzt. Am Sockel ist ein wasserspeiender Löwenkopf sowie ein Relief mit der Darstellung von Juden, die ihren Durst in der Wüste stillen, angebracht.
-
Mozart-Denkmal
Das Mozart-Denkmal wurde zu Ehren des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) von Karl König und Viktor Tilgner geschaffen und am 21. April 1896 enthüllt. Das wohl imposanteste Denkmal Wiens steht seit dem Jahr 1953 im Burggarten im 1. Wiener Gemeindebezirk, davor befand es sich auf dem Albrechtsplatz (heute Albertinaplatz). Dargestellt ist der Komponist mit Notenpult auf einem Sockel, der mit Ornamenten, Masken und Kränzen geschmückt ist und von einer halbkreisförmigen Balustrade aus Sterzinger Marmor umrahmt wird. Die Putten am Sockel, stellen die Macht der Mozartschen Musik dar. Ein Relief auf der Vorderseite stellt mit Die Einladung und das Erscheinen des Steinernen Gastes zwei Szenen aus Mozarts Oper Don Giovanni dar, auf der Rückseite ist Mozart im Alter von sechs Jahren mit Vater und Schwester abgebildet. Die Stadt Wien schenkte 1992 Tokio eine Kopie des Denkmals.
-
Muhr-Brunnen
Seit dem Jahr 2000 befindet sich eine große Anzahl der von Hans Muhr entworfenen Brunnen in Wien. Mit Hilfe von Sponsoren wurden sie in der ganzen Stadt installiert. Der fast 1,5 Meter hohe Muhr-Brunnen besteht aus einem 1,3 Meter hohen Naturstein und Bronzegussteilen. Oben treten aus zwei Düsen 3 kleine Wasserstrahlbögen aus, die zusammen ein "W" bilden. Das größte Gussteil, als Vorderseite des Brunnens, bildet in einem Stück den Auslauf für das Wasser, darunter ein kleines Becken, das in ein Abflussrohr übergeht und das Wasser in ein kleines Auffangbecken in Bodennähe leitet, das als Tränke für Tiere dient. Der Steinblock steht auf vier Bronzefüßen. Über dem Wasserauslauf steht der Name des Sponsors, in diesem Fall die Firma Anker. Als Freundschaftsgeschenk wurde der Brunnen auch in Berlin, Budapest, Chicago, Genf, Hongkong, Leipzig und Stockholm aufgestellt.
-
Nikolaus Lenau
Nikolaus-Lenau-Denkmal am Schillerplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Auf einer hohen Stele befindet sich die Büste von Nikolaus Lenau. Am Podest befindet sich ein Putto und eine Sphinx. Das Denkmal aus dem Jahr 1891 stammt von Karl Schwerzek und ähnelt stark dem Anastasius-Grün-Denkmal. Nikolaus Lenau (1802-1850) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller.
-
Oskar Kokoschka
Denkmal für den Maler und Grafiker Oskar Kokoschka im Vorgarten der Universität für angewandte Kunst im Ersten Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal von Alfrad Hrdlicka stammt aus dem Jahr 1963.
-
Österreichs Trümmerfrauen
Trümmerfrauen-Denkmal im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal soll an den Einsatz von Trümmerfrauen (Frauen die nach dem Zweiten Weltkrieg Trümmer aus den zerbombten Gebäuden schafften) beim Wiederaufbau der durch die Allierten zerstörten Stadt während und nach dem Zweiten Weltkrieg erinnern. Die Stadtregierung hat die Errichtung eines solchen Erinnerungsdenkmals wegen einem zu undifferenzierten Blicks auf die Geschichte angelehnt. Forschungen deuten darauf hin, dass vielfach ehemalige Nationalsozialistinnen zum Wiederaufbau zwangsverpflichtet wurden und die Anzahl freiwilliger Helfer eher gering ausfiel. Daher wurde das Denkmal privat finanziert und befinden sich auf einem privaten Grundstück bei der Mölker Bastei. Das Denkmal stammt vom deutschen Landschaftsarchitekten und Bildhauer Magnus Angermeier und zeigt eine sitzende Frau auf einem Trümmerhaufen sitzend.
-
Panda
Saxophon spielender Panda mit Frau vor dem Gebäude des Wiener Musikvereins im 1. Wiener Gemeindebezirk. Die Skulptur eines unbekannten Künstlers stammt aus dem Jahr 2020.
-
Polybios
Sitzstatue des Polybios an der Auffahrtsrampe des Parlamentsgebäudes im 1. Wiener Gemeindebzirk. Die Statue aus dem Jahr 1899 stammt von Alois Düll. Polybios war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber, der durch sein Hauptwerk, die teilweise erhaltenen Historíai, berühmt wurde. Darin beschreibt er in ursprünglich 40 Büchern die Universalgeschichte Roms über den Zeitraum vom Beginn des Ersten Punischen Krieges bis zur Zerstörung Karthagos und Korinths.
