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Heinrich Suso Waldeck
Gedenktafel mit der Büste von Heinrich Suso Waldeck an der Südseite der Kirche Maria am Gestade. Heinrich Suso Waldeck (Pseudonym), Geburtsname Augustin Popp (1873-1943) war ein österreichischer Geistlicher und Schriftsteller. Für sein Wirken erhielt er 1928 den Kunstpreis der Stadt Wien und 1937 den Großen Österreichischen Staatspreis.
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Helios
Die Statue des Sonnengottes Helios bildet den krönenden Abschluss der Kuppel des Naturhistorisches Museum Wien und gehört zu den bekanntesten Dachfiguren der Wiener Ringstraßenarchitektur. Die etwa fünf Meter hohe Bronzestatue steht auf der Laterne der Kuppel in rund 65 Meter Höhe. Sie stellt den griechischen Sonnengott Helios dar und symbolisiert das lebensspendende Element der Sonne, ohne das die Natur nicht existieren könnte. Damit bildet die Figur ein programmatisches Symbol für das Museum, dessen Aufgabe die Erforschung und Erklärung der Natur ist. Geschaffen wurde die Figur vom Wiener Bildhauer Johannes Benk (1844–1914), einem bedeutenden Vertreter der historistischen Monumentalskulptur in Wien. Benk fertigte für die beiden sogenannten Hofmuseen – das Naturhistorische und das Kunsthistorische Museum – mehrere plastische Arbeiten. Neben dem Helios auf dem Naturhistorischen Museum schuf er auch die Figur der Athene auf der Kuppel des gegenüberliegenden Kunsthistorischen Museums. Die Statue zeigt Helios als idealisierten jugendlichen Männerkörper mit einer Strahlenkrone, die seine Verbindung zur Sonne symbolisiert. In der erhobenen Hand hält er eine Fackel, die als Sinnbild für Licht, Erkenntnis und Aufklärung verstanden werden kann. Die klassische Nacktheit und die antikisierende Haltung knüpfen bewusst an die Bildsprache der antiken griechischen Skulptur an. Der Sonnengott erscheint damit als allegorische Figur des „Lichts der Wissenschaft“, das die Natur sichtbar und erklärbar macht. Im Gesamtkonzept des Gebäudes ist die Figur Teil eines umfangreichen ikonographischen Programms aus mythologischen Gestalten, Allegorien und Porträts bedeutender Naturforscher. Dieses Programm sollte die historische Entwicklung der Naturerkenntnis darstellen und das Museum als „Tempel der Wissenschaft“ inszenieren. Die Heliosfigur bildet dabei den höchsten und symbolisch wichtigsten Punkt der Anlage und markiert den Abschluss der Kuppelarchitektur.
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Herkules mit Löwe
Herkulesstatue am Reichskanzleitrakt vor dem Durchgang in die Schauflergasse. Für den barocken Ausbau der Hofburg unter Karl VI. schuf Lorenzo Mattielli Monumentalskulpturen der Heldentaten des Herkules. Diese aus dem Jahr 1728 zeigt Herkules im Kampf mit dem Nemeischen Löwen.
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Herkules mit Stier
Herkulesstatue am Reichskanzleitrakt vor dem Durchgang in die Schauflergasse. Für den barocken Ausbau der Hofburg unter Karl VI. schuf Lorenzo Mattielli Monumentalskulpturen der Heldentaten des Herkules. Diese aus dem Jahr 1728 zeigt Herkules, den kretischen Stier fangend.
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Historischer Sitzungssaal
Der Historische Sitzungssaal im Parlament in Wien als 3D Modell. Ein Raum zwischen Antike, Monarchie und Republik. Mitten im Herzen Wiens, im Parlamentsgebäude Wien, liegt einer der bedeutendsten politischen Räume Österreichs: der Historische Sitzungssaal, heute vor allem als Bundesversammlungssaal bekannt. Er ist nicht nur architektonisches Schmuckstück, sondern auch Bühne zentraler Staatsakte und ein Symbol österreichischer Demokratiegeschichte. Der Sitzungssaal ist Teil des ehemaligen k.k. Reichsratsgebäudes, das zwischen 1874 und 1883 errichtet wurde. Entworfen wurde der monumentale Bau vom dänisch-österreichischen Architekten Theophil von Hansen, der sich bewusst an der Architektur der griechischen Antike orientierte. Am 4. Dezember 1883 fanden hier die ersten parlamentarischen Sitzungen statt. Der Saal war ursprünglich als Plenarsaal des Abgeordnetenhauses der Habsburgermonarchie konzipiert und für 512 Abgeordnete ausgelegt – Vertreter aller Kronländer von Böhmen bis Dalmatien. Damit war er einer der größten parlamentarischen Sitzungssäle Europas seiner Zeit. Heute dient er nicht mehr dem regulären Parlamentsbetrieb, sondern vor allem repräsentativen Staatsakten. Architektur und Gestaltung Der Raum ist halbkreisförmig angelegt – wie ein antikes Theater. Diese Form sollte Debatte und Sichtbarkeit fördern und steht symbolisch für demokratischen Diskurs. Zwischen mächtigen Marmorsäulen stehen Statuen antiker Herrscher, Politiker und Staatsmänner des alten Rom. Sie verkörpern die Ideale von Recht, Staatlichkeit und Ordnung, an denen sich das Parlament symbolisch orientieren sollte. Über dem Saal verlaufen Besucher- und Ehrengalerien. Charakteristisch ist die Belichtung von oben: Das Licht fällt durch kunstvoll gestaltete Glasdecken und Zierlichter in den Raum und verleiht ihm eine feierliche, fast sakrale Atmosphäre. Heute wird der Historische Sitzungssaal für die Sitzungen der Bundesversammlung genutzt, insbesondere für die feierliche Angelobung der Bundespräsidenten. Darüber hinaus dient der Saal als würdiger Rahmen für gemeinsame Gedenk-, Fest- und Trauersitzungen von Nationalrat und Bundesrat, etwa anlässlich bedeutender historischer Jahrestage oder zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Nach der umfassenden Generalsanierung des Parlaments (2017–2023) erstrahlt der Historische Sitzungssaal in erneuerter Pracht. Er ist heute weniger Arbeitsraum als symbolischer Ort der Republik: ein Raum, der Geschichte, Architektur und staatliche Würde verbindet. Er ist ein politisches Gedächtnis Österreichs – von der Monarchie über die Erste Republik bis in die Gegenwart.
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Johann Wolfgang von Goethe
Weltweit haben berühmte Statuen wie Manneken Pis in Brüssel, Königin Victoria in den Piccadilly Gardens in Manchester oder Queen-Sänger Freddy Mercury in Montreux in der Covid-19 Pandemie eine Schutzmaske aufgesetzt bekommen. Als Aufheiterung, aber auch als Apell zum bestmöglichen Schutz jedes Einzelnen in der Krise. Auch das weit über die Grenzen bekannte Goethe-Denkmal in Wien wurde mit einer Schutzmaske versehen. Das Denkmal zu Ehren Johann Wolfgang von Goethe wurde von Edmund von Hellmer entworfen und am 15. Dezember 1900 enthüllt. Der Dichter ist in einem bronzenen Prunksessel sitzend dargestellt, der auf einem dreistufigen Postament aus italienischem Granit steht. Das Denkmal ist insgesamt 5,55 m hoch.
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Johannes Brahms
Statue von Johannes Brahms vom Brahms-Denkmal in Wien. Johannes Brahms (1833 - 1897) war ein deutscher Komponist und Pianist. In Hamburg geboren, verbrachte er einen Großteil seines Berufslebens in Wien.
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Johannes Gutenberg
3D-Modell des Johannes Gutenberg-Denkmals im Ersten Wiener Gemeindebezirk. Das Denkmal besteht aus einem gestuften Granitpostament, darüber ein Sockel mit Reliefs der Allegorie der Morgenröte "post nubila phoebus" (Nach den Wolken kommt die Sonne), Äste, einer Säule sowie ein Buchdruckwappen. Darüber die überlebensgroße Statue von Johannes Gutenberg. Der Sockel stammt von Max Fabiani, die Figur von Hans Bitterlich. Das Denkmal wurde am 17. Dezember 1900 enthüllt. Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg (um 1400-1468), gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks und der Druckerpresse. 1997 wurde Gutenbergs Buchdruck vom US-Magazin Time-Life zur bedeutendsten Erfindung des zweiten Jahrtausends gewählt.
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Josef Labor
Josef-Labor-Denkmal in Wien. Die Steinbüste auf einem Sockel aus dem Jahr 1928 stammt von Fritz Hänlein. Josef Labor (1842-1924) war ein österreichischer Komponist, Organist und Pianist. Im Alter von 3 Jahren erkrankte er an Pocken und erblindete daraufhin. Seien Schulbildung erhielt er am Blindeninstitut in Wien, seine musikalische Ausbildung erfolgte am Musik-Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde. Sein Klavierspiel wurde von der zeitgenössischen Kritik wegen seiner nicht bloß technischen Vollendung und „plastischen Schönheit“ gerühmt, auch sein umfassendes Kunstverständnis wurde hervorgehoben.
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Josef Popper-Lynkeus
Josef-Popper-Lynkeus-Denkmal im Wiener Rathauspark. Das ursprüngliche Denkmal stammt aus dem Jahr 1926 und wurde von Hugo Taglang geschaffen. Im Jahr 1938 wurde es entfernt und 1951 neu errichtet. Josef Popper-Lynkeus (1838-1921) war ein österreichischer Sozialphilosoph, Erfinder und Schriftsteller. Not und Armut nicht bloß zu lindern, sondern überhaupt zu verhindern, war sein zentrales Anliegen. Herausragend unter vielen anderen Reformideen jener Zeit ist sein, mathematisch als durchführbar behauptetes Modell einer „Allgemeinen Nährpflicht“, durch welches eine bedingungslose, materielle Grundsicherung Aller möglich sein könnte.
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Josef Weinheber
Josef-Weinheber-Denkmal im Wiener Schillerpark. Die Büste stammt von Josef Bock und wurde 1940 gefertigt. Aufgestellt wurde sie auf einem Granitsockel im Jahr 1975. Josef Weinheber (1892-1945) war Lyriker und Erzähler. Seine Werke ploarisieren seit jeher Anhänger und Gegner und sind bis heute Gegenstand ästhetischer, weltanschaulicher und politischer Kontroversen. Dies zeigt sich auch an der mehrmaligen Beschädigung des Denkmals.
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Josefsbrunnen
Josefsbrunnen am Graben im 1. Wiener Gemeindebezirk. Der Brunnen besteht aus einem oktogonalen Brunnenbecken. Im Zentrum ein Vierkantsockel mit zwei Relieftafeln mit den Szenen "Flucht aus Ägypten" und "Engel scheint Josef im Traum". An der Ostwestachse jeweils ein wasserspeiender Löwenkopf. Auf dem Sockel befindet sich eine Figur, die den heiligen Josef in antiker Gewandung und mit Stab darstellt, wie er sich zu einem Knaben herabneigt, der eine Schriftrolle, den Stammbaum Josefs, hält. Laut Aufzeichnungen wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts ein Brunnen am Graben errichtet wurde, dessen Wasser in Röhren vom Garten der Hofburg hergeleitet und wegen der vier Löwenköpfe, die wohl als Wasserspeier dienten, als „Löwenbrunn“ bezeichnet wurde. Ab 1651 war in der Brunnenmitte eine Jupiterstatue, gestaltet vom Bildhauer Johann Jakob Pock. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde ein weiterer Brunnen ostseitig am Graben errichtet. An den Brunnen arbeiteten auch der Hofsteinmetzmeister und Bildhauer Antonius Bregno (auch Premb genannt) und der Hofmaler Stephan Simpeckh mit. Nach der Errichtung der Pestsäule (1679), wünschte Kaiser Leopold I., dass die beiden Brunnen, beiderseits der Säule, neu errichtet, und die Brunnen mit den Bildnissen des „heiligen Josef“ und des „heiligen Leopold“ ausgestattet werden sollen. Die Neuaufstellung erfolgte 1680–1681. Um 1730–1740 wurden die Brunnen wesentlich verändert. Im Jahr 1804 wurden die vom Bildhauer Johann Frühwirth gestalteten Heiligenskulpturen durch Bleifiguren von Johann Martin Fischer ersetzt und die Brunnen restauriert beziehungsweise umgestaltet.
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Jugendlicher Athlet
Bronzestatue "Sieger" vor dem Theseustempel im Wiener Volksgarten. Österreich wurde nach dem Ende des Ersten Weltkrieges mit einem sportlichen Boykott belegt. Trotz Not gelang es dem österreichischen Sport wieder Fuß zu fassen. Zur Feier wurde das Kunstwerk von Josef Müllner vor tausenden Sportlern im Mai 1923 von Bundespräsident Michael Hainisch enthüllt. Im Nationalsozialismus bekam der einst nackte Jüngling ein Blatt verpasst, um die spielenden Kindern vor einem schädlichen Einfluss zu schützen.
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Julius Cäsar
Sitzstatue des römischer Staatsmannes, Feldherrn und Autor Julius Cäsar an der Auffahrtsrampe des Parlamentsgebäudes im 1. Wiener Gemeindebezirk. Die Statue aus Laaser Marmor (Südtirol) wurde im Jahr 1900 von Josef Beyer geschaffen.
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Kaiser Franz Joseph I.
Kaiser-Franz-Joseph-I.-Denkmal im Wiener Burggarten. Kaiser Franz Joseph I. ist in Uniform mit Befehlshaberstab dargestellt. Im Jahr 1904 schuf Johannes Benk eine steinerne Statue des Kaisers für das Kommandogebäude General Körner im 14. Bezirk. Sein Schüler Josef Tuch fertigte eine Nachbildung aus Bronze an, die ursprünglich im Stadtpark von Wiener Neustadt aufgestellt war. Im zweiten Weltkrieg wurde das Einschmelzen der Statue angeordnet, welches nicht erfolgte. Seit dem Jahr 1957 befindet sich die Statue im Burggarten. Der heutige Burggarten wurde als Privatgarten für Kaiser Franz I. im Jahr 1818 angelegt. Unter Kaiser Ferdinand I. und Kaiser Franz Josepf I. wurde der Garten erweitert und umgestaltet.
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Kaiser Joseph II.
Reiterstandbild Joseph II. als Teil des Kaiser-Joseph-Denkmals im 1. Wiener Gemeindebezirk. Als Vorbild diente das Reiterbildnis Marc Aurels. Das Denkmal stammt von Franz Anton Zauner, der nach der Errichtung in den Adelsstand gehoben wurde.
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Kaiser-Joseph-Denkmal
Kaiser-Joseph-Denkmal am Josefsplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Reiterdenkmal aus Bronze stammt von Franz Anton Zauner und wurde in den Jahren 1795 bis 1807 errichtet. Die feierliche Enthüllung fand am 3. November 1807 statt. Vorbild für das Denkmal Joseph II. war die Reiterstatue von Marc Aurel. Der damals größte Bronzeguss Österreichs wurde in der k.k. Erzgießerei hergestellt. Über einem Aufbau aus poliertem Mauthausner Granit erhebt sich ein Stufenpodest. Auf diesem steht der Sockel. An den Stirnseiten des Sockels sind die Stiftungstafeln angebracht, die Längsseiten sind mit Bronzereliefs versehen (Joseph als Förderer des Handels und Ackerbaus). Das Denkmal ist umgeben von Bronzeketten, an den Ecken vier Rundpfeiler mit Medaillons. Kaiser Josef II. war der erste Habsburger, dem öffentlich ein eigenes Denkmal gesetzt wurde.
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Kaiserin-Elisabeth-Denkmal
Gedenkstätte für die am 10. September 1898 in Genf einem Attentat zum Opfer gefallenen Kaiserin Elisabeth. Das Denkmal im Volksgarten im 1. Wiener Gemeindebezirk stammt von Hans Bitterlich und wurde in den Jahren 1904-1907 errichtet und am 4. Juni 1907 in Anwesenheit des Kaisers Franz Joseph I. enthüllt. Elisabeth von Österreich (1837-1898) stammte aus der herzoglichen Nebenlinie Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Gelnhausen des Hauses Wittelsbach. Sie wurde 1854 durch ihre Heirat mit ihrem Cousin Franz Joseph I. Kaiserin von Österreich und 1867 auch Königin von Ungarn. Ihre Geschwister nannten sie Sisi, seit den Ernst-Marischka-Filmen ist sie weltweit auch als Sissi bekannt.
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Karl Philipp zu Schwarzenberg
3D-Modell des Schwarzenberg-Denkmals am gleichnamigen Platz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Reiterstandbild Karl Philipp zu Schwarzenberg wurde von Ernst Julius Hähnel geschaffen und am 20. Oktober 1867 in Anwesenheit Franz Josephs I. und der Familienmitglieder des Hauses Schwarzenberg enthüllt. Karl Philipp Johann Nepomuk Joseph zu Schwarzenberg (1771-1820) war ein österreichischer Feldmarschall sowie Botschafter in Sankt Petersburg und Paris. Der Fürst von Schwarzenberg war der Oberbefehlshaber der verbündeten Streitkräfte gegen Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813.
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Karl Renner
Dr. Karl Renner-Denkmal in der südöstlichen Ecke des Rathausparks im 1. Wiener Gemeindebezirk. Der Metallkopf Karl Renners stammt von Alfred Hrdlicka, die Enthüllung fand am 27. April 1967 statt. Karl Renner (1870-1950) war ein Politiker und Jurist. Er war von 1918 bis 1920 Staatskanzler und maßgeblich am Entstehen der Ersten Republik Österreich beteiligt. 1931 wurde er Präsident des Nationalrates. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er von 1945 bis zu seinem Tod 1950 Bundespräsident der Zweiten Republik.
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Kentaur
Junger Kentaur an der Treppe der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Die Bronzeskulptur stellt ein Mischwesen der griechischen Mythologie aus Pferd und Mensch dar. Bei dieser Darstellung handelt es sich um ein Abbild der antiken Marmor-Kentauren, die bei einer Ausgrabung der Hadrian-Villa in Rom 1736 von Giuseppe Alessandro Furietti gefunden wurden. Die Marmor-Kentauren stellen die Allegorie der Jugend und des Alter dar. Eros auf dem Rücken, bereitet dem jungen Kentaur die höchste Freude. Das Werk aus dem Jahr 1892 stammt vom österreichischen Bildhauer Edmund Hofmann von Aspernburg (1847-1930).
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Kentaur
Alter Kentaur mit reitendem Eros vor der Akademie der bildenden Künste in Wien. Die Bronzestatue nach hellenistischem Vorbild stellt die Allegorie des Alters dar. Die Statue aus dem Jahr 1892 stammt von Edmund Hofmann von Aspernburg.
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Klemens Maria Hofbauer
Klemens Maria Hofbauer Denkmal am Minoritenplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk. Auf einem Hohen Podest befindet sich die Büste des Klemens Maria Hofbauer. Das Denkmal wurde 1913 enthüllt, im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1958 von Oskar Thiede wiedererrichtet. Klemens Maria Hofbauer (1751-1820) war ein tschechisch-österreichischer Priester und Mitglied des Ordens der Redemptoristen. Er wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt und ist Stadtpatron von Wien.
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Knabe mit Delfin
Wandzierbrunnen Knabe mit Delfin an der Fassade der Akademie der Wissenschaften im 1. Wiener Gemeindebezirk. Auf einem Felssockel, der mit einer Schildkröte und Echsen geschmückt ist, findet sich eine aufsitzende Brunnenschale. Ein Knabe reitet auf dem Wasser auf einem speienden Delfin, dabei hält er einen Dreispitz in der Hand, der gegen den Delfin gerichtet ist.
