Denkmal für den Theaterdirektor Rudolf Beer (1885-1938) im 7. Wiener Gemeindebezirk. Der Schauspieler und Regisseur leitete 1918 bis 1921 das Brünner Stadttheater, 1921–24 das Wiener Raimund-Theater und 1924 bis 1932 das Volkstheater in Wien. Unter Rudolf Beer war das Volkstheater mit dem Raimund-Theater fusioniert. 1932 wurde Beer kurzfristig als Nachfolger Max Reinhardts ans Deutsche Theater Berlin berufen, 1933 nach der Machtergreifung Hitlers kehrte er nach Wien zurück. 1938 wurde Beer nach dem Einmarsch der deutschen Truppen und dem Anschluss Österreichs während einer Vorstellung von Calderóns "Der Richter von Zalamea" abgeführt, gefoltert und im Wienerwald aus einem Auto geworfen. In seiner Wohnung am Lerchenfelder Gürtel nahm er sich am 9. Mai 1938 das Leben.

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Wien 3D - Neubau - Rudolf Beer
Wien 3D - Neubau - Rudolf Beer

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