Griechischer Tempel im Schlosspark Pötzleinsdorf im 18. Wiener Gemeindebezirk. Um 1750 gehörte das Gut Johann Josef Graf Khevenhüller. 1762 betrieb Fabius Ricci dort eine Tuchschererei, weshalb es als „Riccisches Anwesen“ bekannt wurde. Nach mehreren Eigentümerwechseln erwarb Johann Heinrich Geymüller das Schloss 1797, ließ es renovieren, erweiterte es um einen Meierhof und kaufte 1802 die Herrschaft Pötzleinsdorf.
Einige Bauwerke aus dieser Zeit sind erhalten geblieben, darunter der Tempel, auch bekannt als Preindl-Salettl – benannt nach Maria Preindl, der Geliebten Geymüllers. Schriftsteller Salomon Mosenthal (1821–1877) nutzte ihn als Arbeitsort während seiner Sommeraufenthalte in Pötzleinsdorf. Schloss und Park waren einst ein bedeutendes Zentrum kulturellen und gesellschaftlichen Lebens.

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Wien 3D - Währing - Griechischer Tempel
Wien 3D - Währing - Griechischer Tempel

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